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NaWoDo eG

Latoursgarten 1

41542 Dormagen

Nachbarschaftlich Wohnen in Dormagen eG
Nachbarschaftlich Wohnen in Dormagen eG

Die Menschen von NaWoDo

Mit einer Kerngruppe von sieben Menschen haben wir am 20.01.2014 unsere Genossenschaft  gegründet. Inzwischen wir sind eine Gemeinschaft aus 40 Erwachsenen und 15 Kindern und mächtig stolz auf das, was wir geschaffen haben!

 

Isabell, Ingmar, Arjen und Emily: Wir kamen 2016 zu Nawodo mit Vorstellungen, Wünschen und Hoffnungen. Wir erhofften uns ein vielfältigeres und Perspektiven-reicheres Leben, mit authentischen Menschen, die echtes Interesse an ihren Mitmenschen haben und dabei das Leben teilen, sich austauschen und auch mal gemeinsam etwas unternehmen. Wir wurden nicht enttäuscht. Die Kinder wachsen zusammen auf und es ist immer jemand zum Spielen da. Im Alltag mit kleinen Kindern ohne Großeltern in der Nähe sorgen viele helfende Hände für Unterstützung und Entlastung. Die menschliche wie auch räumliche Nähe im Haus ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Gleichzeitig können wir uns auch in unsere Wohnung zurückziehen. Die eigenen Grenzen - in welchen Bereichen auch immer - können angesprochen werden und werden respektiert. Jeder kann und darf sich so einbringen wie es ihm/ihr gerade möglich ist. Dabei sind wir immer wieder begeistert und erstaunt über die Vielfalt an Fähigkeiten und Kompetenzen: häufig gibt es Nawodos, die genau dieses oder jenes schon mal gemacht haben oder besonders gut können oder Freude daran haben. So ergänzen wir uns in der Gruppe sehr gut.
Auch in Dormagen-Nievenheim fühlen wir uns wohl und sind mit der Infrastruktur (einkaufen, Kita, Verkehrsanbindung etc.) und der Lage inmitten von Feldern und in der Nähe des Waldes sehr zufrieden.

Johannes Thönneßen, Mitglied des Vorstandes. Kümmert sich um das Thema "Kommunikation": "Ich vermisste in der Umgebung, in der ich wohnte, echte Nachbarschaft. Und hoffte, dass dies bei NaWoDo anders ist. Das ist es in der Tat - ganz anders! Ich genieße das Miteinander, die täglichen Begegnungen, die formellen und informellen Treffen, den Lärm und das Gewusel der kleinen Kinder und vor allem die Fähigkeit der Gruppe, für fast alle Probleme eine Lösung zu finden. Ich liebe den Anblick des Gebäudes, vor allem am Abend, wenn die Fenster leuchten und ich mir bewusst werde, jeden der mittlerweile 55 Menschen persönlich zu kennen und viele Erfahrungen mit ihnen zu teilen."

Lena und Daniel (Mitglied im Vorstand) Berchem mit Melissa und Jonas: Nun leben wir seit über einem Jahr hier. Es ist noch lange nicht alles fertig, aber wir sind dran, es uns noch schöner und gemütlicher zu machen. Jeder für sich und alle zusammen für alle. Wir genießen die gemeinsamen Momente und nehmen uns Zeit dafür. Es macht Freude zu sehen, wie die Kinder hier aufblühen und Vertrauen zu den Nachbarn aufbauen. Die große Bauphase ist vorbei, für
einige war es anstrengender als für andere. Aber wenn man nach vorne schaut und
überlegt, was NaWoDo‘s schon alles geschafft haben, "das große ganze sieht", dann kann man stolz auf uns sein. Die Zukunft ist das Ziel.
Toleranz, Rücksicht, Respekt und die gemeinsamen Ziele bringen uns weiter. Wir sind immer noch sehr happy, dass wir in dieses tolle Projekt mit unterschiedlichen Menschen, mit Höhen und Tiefen, gezogen sind!

Kornelia (Mitglied im Aufsichtsrat) und Günter Duhme: "Jetzt wohnen wir tatsächlich schon eine Weile zusammen. Der große Schwung, der beim Planen und Bauen unseres wunderschönen Hauses alle mitgerissen hatte, ist abgeklungen - jetzt ist die mühevollere Arbeit des Zusammenwachsens der so verschiedenen Lebensentwürfe angesagt. Spannend jeden Tag! Sehr lebendig und herausfordernd in der Verfolgung des Ziels, unsere gemeinsame Zukunft zu gestalten!"

Birgitt Ritz-Esser und Winfried Esser: Verschiedenheit zu leben ist spannend und anstrengend zugleich. Nicht jeder neue Impuls ist ein wünschenswerter. Ja, auch kontroverse und langwierige Diskussionen muss man aushalten können. Entscheidungen in einer großen Gruppe sind halt nicht einfach herbeizuführen. Wir haben jedoch ein nachbarschaftliches Miteinander gefunden, das mehr ist als freundliches Grüßen.

Christiane (Mitglied im Vorstand) und Harald Schwedesky: Für uns ist es ein tolles Gefühl in ein Mehrfamilienhaus zu ziehen und alle Bewohner schon zu kennen. Wir brauchen keine Ruhe und Abgeschiedenheit und wollen mit Menschen wohnen und leben. Eine selbstbestimmte aktive Nachbarschaft – mit Mitsprache auf allen Ebenen. Leben und leben lassen – alles kann und nichts muss.

Olaf Kawald (Mitglied des Aufsichtsrats): "Ich wünsche mir die Möglichkeit, mit offenen Türen zu leben, die ich auch mal zumachen kann. Miteinander leben, aber individuellen Spielraum haben. Ein Glas Wein zusammen trinken und zusammen grillen, aber auch ein Buch in der Abgeschiedenheit der Wohnung lesen. Den Kindern im Hof Blödsinn beibringen, aber sie auch in ihrer Entwicklung unterstützen."

Heike Nordmann: In meinem Beruf habe ich viele alte einsame Menschen in ihren großen Häusern getroffen. Für mich ist das Mehrgenerationenwohnen eine viel schönere Perspektive. Ich freue mich darauf, zusammen mit mir bekannten Leuten aller Altersgruppen unter einem Dach zu wohnen, gemeinsam den Alltag zu gestalten, zu streiten, Kompromisse zu finden und zusammen Spaß zu haben.

Joris und Gudula: Wohnsinn statt Wahnsinn!

Bernward Abraham, Positivdenker der Gruppe und von Anfang an dabei: "Meine Erwartungen an NaWoDo haben sich voll erfüllt, seit ich Ende 2018 hier eingezogen bin. Mit 86 und sehbehindert bin ich oft auf Hilfe angewiesen, die mir hier von allen Seiten geboten wird. Allein lebend bin ich bei NaWoDo doch nicht allein. Zwanglose Begegnungen, gefördert durch nahtlos verbundene Ballkone, sind an der Tagesordnung.

Besondere Freude habe ich an den vielen kleinen und größeren Kindern, die mich gelegentlich sogar in meiner Wohnung besuchen. Es ist wahr: NaWoDo bedeutet für mich ein gutes Stück Lebensqualität."

Marina Vogel und Henry: Ein Jahr später: Gemeinschaftliches Leben ist zukunftsorientiert, das Beste, was wir machen konnten. Für uns war es privat und beruflich ein sehr turbulentes Jahr und mit der Hilfsbereitschaft unserer Nachbarschaft konnten wir viel erreichen.
Das Lachen der Kinder, Feste feiern, Planungen um Haus und Garten, die gemeinsamen Freizeitaktivitäten und vieles mehr sind immer wieder ein willkommenes Erlebnis.
Wir sind stolz und glücklich bei NaWoDo angekommen und freuen uns auf eine weitere gemeinsame Zukunft.

Christa Greifenberg zeigt uns immer wieder einen anderen Blick auf das Projekt. "Ich finde bei NaWoDo und dem genossenschaftlichen Prinzip die Lebens- und Wohnform, die mir sicheren, gestaltbaren Wohnraum in einem verlässlichen, sozialen Umfeld bieten kann. Mir gefallen die vielfältigen Möglichkeiten der aktiven Beteiligung. Die Entwicklung nachbarschaftlicher Nähe und individueller Gestaltungsfreiheit finde ich überaus spannend."

Edda Steiger: Ich mag es, in einer Ersatz-Großfamilie zu leben. Ich schätze die schönen Seiten wie: Gemeinschaft, Freundschaft, Unterstützung; aber auch auf die Herausforderungen, die sich durch diese Nähe ergeben werden. Die Rechtsform der Genossenschaft gibt uns dafür einen sicheren Rahmen und die Möglichkeit, uns selber zu organisieren.

Julia, Raphael, Pepe und Lotta: Seit Längerem träumen wir von gemeinschaftlichem Wohnen. In unserer Gesellschaft beobachten wir zunehmende Privatisierung, Individualisierung und Anonymisierung und finden, dass kooperatives Zusammenleben eine sinnvolle Antwort darauf ist.

Dass bei NaWoDo so viele unterschiedliche Menschen so wertschätzend, engagiert und konstruktiv zusammenarbeiten und ein so großes Projekt auf die Beine stellen, fasziniert uns sehr! Diese Gemeinschaft ist ein tolles Beispiel dafür, dass Unterschiede nicht auseinander führen müssen, sondern als Bereicherung wahrgenommen werden und jeder daran wachsen kann.

Als junge Familie freuen wir uns auf das nachbarschaftliche Zusammenleben sowie gemeinsame Unternehmungen, den schönen Garten sowie Feld, Wald und weitere Kinder in der unmittelbaren Nachbarschaft!

Stefanie & Chris Günther, Ryan und Zoe:  Wir haben schon immer in WGs gelebt und lieben das gemeinschaftliche Wohnen. Gemeinsam zu leben und nicht nur nebeneinander macht nicht nur Freude, sondern erleichtert auch ungemein den Alltag. Das geht von "mal die Kinder abgeben und dafür einkaufen gehen, etwas reparieren oder ausleihen zu abends gemeinsam ein Weinchen trinken oder einen Spieleabend machen". Man gewinnt so viel mehr an Lebensqualität. Wir freuen uns riesig, bei Nawodo viele Mitbewohner zu haben, die das genauso sehen. Zusammen lebt es sich einfach schöner. Wir freuen uns schon auf einen spannenden neuen Lebensabschnitt. Vor allem für unsere Kinder wird es super schön werden, bei den Freunden nebenan und gemeinsam im Garten spielen gehen zu können.

Seit wir, Uschi und Gerhard Gärtner, im August 2016 NaWoDo kennen lernten, haben wir in einem einzigartigen Prozess von Kommunikation, Diskussionskultur, Achtsamkeit, Respekt und Wertschätzung persönlich viel gelernt und uns weiter entwickelt.
Oder umgangssprachlich ausgedrückt: Wir fühlen uns sehr wohl und sind stolz auf unser Projekt.

Pia Bolte: Für ein gemeinsames Leben sind unterschiedliche Sichtweisen und Denkansätze der verschiedenen Generationen in ständigem Austausch unerlässlich. Meinungen müssen gehört werden und gemeinsames Abwägen der Gruppe ist wichtig, um tragbare Lösungen zu finden.
 
Fazit: "Change is the essential process of all existence."
          "Veränderung ist der wesentliche Prozess aller Existenz."
                                                                 Spock
                                                                 Star Trek

Inga, Christian, Aike und Maja Steil: Uns fasziniert die Erfahrung, in selbstbestimmter Gemeinschaft mit unterschiedlichen Menschen zu leben und unsere Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen. Dabei spielt sicher eine Rolle, dass wir lange bei den Pfadfindern aktiv waren und viele gute Erfahrungen mit dem Leben in Gruppen sammeln konnten. Wir schätzen die vielen engagierten und interessanten Menschen, mit denen wir hier leben - außerdem haben unsere Kinder hier ein gutes Umfeld zum Großwerden und wir profitieren als Familie von der Unterstützung und Erfahrung anderer Generationen. Nicht zuletzt bietet uns das genossenschaftliche Modell Verbindlichkeit und Flexibilität gleichzeitig, so dass wir auch weiter offen für Veränderungen in unserem Leben bleiben können.

Martina Wilke (Mitglied des Vorstandes): Ich freue mich auf das Miteinander von Jung und Alt, freue mich auf die Vielfalt. Mit jedem Genossen, der hinzukommt, wird es bunter. Denn jeder bringt etwas Einzigartiges mit, seine Einzigartigkeit. Dadurch werden wir uns unterstützen und ergänzen können, aber auch herausfordern.

Wolfgang Wilke und Ehemann von Martina Wilke: "Ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen und habe selbst vier tolle Kinder, die alle ihren Weg gefunden haben. Alleine mit meiner MarTina wohnen und einfach so „alt“ werden ist nichts für mich. Daher „NaWoDo“

Martha, Philipp (Mitglied des Aufsichtsrats), Emilia und Leonore Tuts: Nachdem wir über die Jahre bereits in einer Reihe von Wohnungsmiet- und -eigentumsverhältnissen standen, haben wir festgestellt, dass sich dort eine Gemeinschaft häufig nur schwer bildet. Es fehlte üblicherweise das gemeinsame Ziel. DAS haben wir in und mit NaWoDo nun gefunden: eine Gruppe, die als Gemeinschaft ein Haus bauen und bewohnen will! Dort sind wir auf viele liebe Menschen und angenehme Zeitgenossen getroffen, mit denen das nachbar- und vielleicht sogar freundschaftliche Zusammensein eine ungemein große Attraktivität entwickelt hat! Nicht nur ein Haus, sondern ein Zuhause - so wollen wir es haben und sind deshalb Mitglieder bei NaWoDo geworden.

Angi und Lars Wilke: Ende 2011 sind wir zusammen in eine kleine 23m² Wohnung gezogen. Bad und Toiletten wurden mit 15 anderen Parteien geteilt. Die Waschmaschine war im Dauereinsatz und der Trockner lief heiß! Es herrschten Ruhezeiten, da viele Parteien Schichtdienstler waren. Um die Parkplätze vor den Haus wurde regelrecht Krieg geführt und wer in der Gemeinschaftsküche sich und seine Gäste unterbringen wollte, brauchte echt Glück. ES WAR EINE TOLLE ZEIT! Jeder kannte jeden, man half sich wo man kann. Wir haben abends nie alleine am Tisch gesessen. Der Duft vom frisch gekochten Essen zog immer wieder hungrige Nachbarn an. Wem etwas fehlte dem wurde es geliehen. Es gab Lerngruppen, Partylustige und unendliche Spielabende….

Jetzt wohnen wir seit Februar 2013 in einer geräumigen Mietwohnung mitten im Herzen von Dormagen und kennen keinen einzigen unserer Nachbarn. Wenn etwas fehlt, schellt man vergebens an anderen Türen. Lerngruppen und Partylustige, Fehlanzeige… Wir sind zu NaWoDo gestoßen, um unsere Nachbarn kennen zu lernen. Mit ihnen eine tolle Nachbarschaft zu führen, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Mit Jung und Alt miteinander zu leben und zu arrangieren.

Gaby Große

Gabi Damrich: Ich habe einen Teil meiner Kindheit in einem kleinen Dorf verbracht, wo jeder jeden kannte. Dort habe ich mich wohl gefühlt.
Mit NaWoDo habe ich eine Wohnform gefunden, die mir sehr zusagt. NaWoDo lebt von den Menschen, die ein echtes Interesse daran haben, eine gute Gemeinschaft zu bilden.
Auf NaWoDo zu stoßen war für mich ein Glücksfall. So viele interessante Personen aller Altersgruppen zu finden, die zusammen leben wollen, finde ich einfach toll.

Dieter: Ich erfreue ich mich am lebendigen Zusammensein mehrerer Generationen in unserem Haus, denn das hält jung und offen. An den Begegnungen erfreue ich mich, an der nachbarschaftlichen Nähe und Unterstützung, an der  Möglichkeit, gemeinsam zu gestalten und sich auch wieder in die eigenen vier Wände zurückziehen zu können. Dass so viele unterschiedliche Menschen, so viele Talente und Fähigkeiten zusammengekommen sind, um geduldig und umsichtig an einem Strang zu ziehen, fröhliche und schwierige Zeiten miteinander zu teilen, das empfinde ich als großen Reichtum. Im NaWoDo  lässt es sich gut leben!

Auch wir, Ronja und Pelle, gehören zu Nawodo, sind "best friends" und gehen jeden Morgen zusammen mit unseren Herrchen Johannes und Gerhard spazieren.

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